Zensurland - “Homepage Abschießen”
Samstag, 08.05.2010 , 02.54Quelle: http://www.lurusa-gross.com
Demnächst: “Domains erpressen”, “Telefondrohungen” und “Illegaler Datenhandel”
Quelle: http://www.lurusa-gross.com
Demnächst: “Domains erpressen”, “Telefondrohungen” und “Illegaler Datenhandel”
Das Online-Magazin Fernsehkritik-TV hat in seinem Rechtsstreit gegen den Call-In-Produzenten Primavera einen Rückschlag erlitten. Das Urteil des Landgerichts München, welches eine Einstweilige Verfügung im Januar seitens Primavera noch zurückgewiesen hatte, wurde vom Oberlandesgericht München teilweise abgeändert. Das Aktenzeichen des Urteils lautet Az 18 W 688/10.
Im Gegensatz zum Landgericht ist das Oberlandesgericht München der Meinung, die in Fernsehkritik-TV veröffentlichen Recherchen seien nicht sorgfältig genug gewesen. Zudem hätte eine objektive Berichterstattung so aussehen müssen, dass auch “entlastende Umstände” zugunsten Primavera in der Berichterstattung hätten einfließen müssen. Dazu hätte auch gehört, eine Stellungnahme von Primavera einzuholen - dies sei nicht passiert…Quelle:
Ich fürchte, dem OLG ist wohl der Kassensturzbeitrag vom 16.03.2010, welcher im SF1 zu sehen war, nicht bekannt:
http://whois.de/call-in-tv.info
http://whois.de/call-in-tv.org
http://www.robtex.com/dns/callintv.net.html#shared
Nuja=). Was gaaaaanz anderes…wer es noch nicht gesehen hat: Besuch von Herrn Bayermacher
die Domains CALL-IN-TV.NET sowie CALLINTV.NET sind seit heute im Besitz der Call-In Produktionsfirma PRIMAVERA TV. Eingetragener Domaininhaber ist der Geschäftsführer der PRIMAVERA TV, Herr Peter Schuljewitsch. Unklar ist derzeit, wie sich die Fa. PRIMAVERA TV diese Domains aneignen konnte - denn immerhin braucht es dazu gute Gründe. So wie damals eine Domainpfändung der Fa. Callactive gegen Marc Doehler dazu führte, das sich ihr ehemaliger Geschäftsführer Stephan Mayerbacher die ursprüngliche Domain des Forums CALL-IN-TV.DE aneignen konnte.
Kommentar:
Als ob man mit derartigen und zugleich dubiosen Methoden auch nur ansatzweise öffentliches Interesse und Kritik unterbinden kann. Aus meiner Sicht haben sich diese Zeitgenossen das Wespennest in das eigene Haus geholt und in roher Manier wild um sich geschlagen. Selbstentlarvend, verachtenswert, unsozial, egoistisch und dumm eben. Die Öffentlichkeit wird den Rest erledigen.
Feiertag steht vor der Tür, “Eier suchen” steht auf dem Programm der Deutschen. Kurz vor ACHT noch im Market gewesen…die bekloppten Hamster kurz vor Ladenschluss beim Lebensmittel horten beobachtet…Weltuntergang?…gestresste Kassiererin an der Kasse…kurze Konversation, welche der persönlichen Erbauung dienen sollte…schien erfolgreich…pfeifend das Hamsterrad verlassen…eine kleine Mahlzeit zubereitet…dazu ein Mederano aus dem mittleren Preissegment…gut…,kurz überlegt, wie man den Frieden stören könnte sich selbst was Gutes tut…klack…klack…mit Musik?! Music is Live…Katzenmusik?…17.208.731 Views…bekloppte Welt…ich wollte doch Musik…Stichwort “Portishead Cover”…hm…hm…scroll…das hier sieht vielversprechend aus und ist zugleich mein Fundstück der Woche:
Orginal hier…mit schicken Analog-Synthesizer, S/W-Look, Spulentonband…Coverman (yamicomusic) rockt…bin schwer beeindruckt…auch bei Thom Yorke (Radiohead) zeigt er, dass Musik Töne sind:
…Orginal hier…ausgezeichnete Soundqualität…bin gut gelaunt…searching for more…moment…Stichwort “Hercules and Love Affair”, wenn wir schon bei analogen Klängen weilen…You Belong (Live on Pitchfork’s “Don’t Look Down”) kommt mir in den Sinn…die Version sollte man gehört haben:
…analog…analog…”Lisa Papineau” fällt mir spontan ein…”Power And Glory“…minimalistisch und schwer analoglastig…chillig…dann noch CONSTANZA - WHERE HAVE YOU BEEN:
….spiele etwas Energetisches zwecks Ruhestörung vor dem Eier verstecken an…Stichwort “MUSE”…gehören seit etwa 2002 zu meinen festen Musikinventar:
…apropos E-Gitarre & Killswitch… “Buckethead - Jordan“, KFC!…dass dürfte dem gelöffelten, hoppelnden Eierverstecker mit Sicherheit in die Flucht schlagen…Buckethead live rockt!:
die Bude bebt…es klopft von unten…der Osterhase kann das nicht sein…gehe ins Bett und träume davon, dem lästigen Hasen die Eier anzupinseln…Emmanuel Kant kommt mir in den Sinn:
“Die Freiheit des einen endet dort, wo die des anderen beginnt.”…dann schlafe ich ein.
so lautet der Titel des Kassensturzbeitrages vom 16.März 2010. Wer mit dem Thema CallinTV vertraut ist und dieses Weblog in früheren Zeiten verfolgt hat, wird nach diesen Beitrag womöglich eine neue Sicht bezüglich “lustige Anrufer” =) überdenken müssen. Übrigens, Swissquiz hat in der Nacht vom 14. auf den 15.März den Sendebetrieb eingestellt. In dieser Nacht gingen doch tatsächlich 150000,- Franken raus. Ein Jackpot von sage und schreibe 100000,- + 2x 25000,- Franken für die jeweilige Lösung zum Spiel. Tja, da staunt der Telefonlemming. Keine Angst, es wird nur bei der Anmoderation Schweizerdeutsch gesprochen,
der Bericht selbst ist für jedermann verständlich. Ich bin auf Ihre Meinung gespannt
Folgendes Zitat soll sie neugierig machen
… Die Moderatorin wirkt irritiert und sagt: «Das ist im Fall richtig!» Der Verdacht: Diese Frau ist eine Fake-Anruferin und hätte gar nicht gewinnen sollen. Jetzt ist die Moderatorin in der Klemme. Sie muss das Geld in der Wanne zählen. Sie zählt bis 5000 und fragt: «Ich habe doch eine Geldfee, ist das in Ordnung, wenn meine Kollegin kommt und weiterzählt?» Sonst dauere das zu lang. Eine Kollegin zählt das Geld, während ein neues Spiel läuft. Die Zuschauer sehen nicht, wie viel Geld wirklich in der Wanne war. Offensichtlich sagt ihr die Regie etwas ins Ohr. Der Verdacht: Sie soll eine tiefe Gewinnsumme nennen, obwohl sie vorher schon 5000 Franken gezählt hat. Nach einer Weile hat die Geldfee angeblich nachgezählt. Die Moderatorin gibt den Gewinn bekannt: 6850 Franken…
Der Geschäftführer von PrimaveraTV mit Sitz in München war früher der verantwortliche Producer bei MoneyExpress. Wer für diese Sendung verantwortlich war, wissen wir auch, nämlich die Firma Callactive. Ein weiterer Artikel zum Inhalt der obigen Kassensturzsendung. Was die Schweizer in ein paar Tagen recherchieren, sehen die Deutschen Kollegen einschließlich Medienwächter anscheinend nicht einmal mit weit geöffneten Augen. An dieser Stelle ein Herzlicher Gruß an Herrn Gebrande und Mitarbeiter von der BLM in München.
mögen sich die Werbestrategen von WELT ONLINE gedacht haben und platzierten unterhalb des aktuellen Topstory-Artikels Spanische Polizei sprengt riesiges Zombie-Netz eine wilde “Auf Keinen Fall Verwenden”-Klickorgie der Superlative. Die Topliste der 100 (einhundert!) schlechtesten Passwörter. Selbstverständlich wurde diese Toplist von Experten erarbeitet und nicht von schlecht ausgebildeten Hinterhofkriminellen, welche ein 13Millionen Einheiten Botnet kontrollierten. Die Passwort-KLICK-KLICK-umblätterei sieht dann so aus:



So setzt sich das zombiehafte Treiben bis Nr.101 fort. Natürlich nur, wenn dem Leser Klickzombie vorher nicht die Hand abfällt, was in gewisser Weise auch wieder dem Titel des Artikels gerecht wird. Wo zum Geier sind die gut ausgebildeten Hacker mit Zombiebotnet eigentlich, wenn man sie wirklich braucht. Sie könnten die Welt zB. kurzfristig “Runderneuern” anstatt Kontodaten ohne Sachverstand zu sammeln. Welch ein Glück für die Welt, dass Zombieland von doofen Hackern regiert wurde, die nun hinter schwedischen Gardinen im Kreis schlurfen, währenddessen die Leserschaft Zombies von Welt
langsam zu Zimmer 101 vordringen. Orwell wusste schon bescheid: “In Zimmer 101 erwartet jeden Menschen seine persönliche Hölle.”

Innovativer Vorschlag für WELT ONLINE: “Klicken Sie sich Ihre Nachrichten für 7.99,-€ pro Monat selbst zusammen!”:

so steht es in der Urteilsbegründung des LG München in der Sache Primavera TV gegen die Alsterfilm GmbH. Die Produktionsfirma “Primavera TV”, derzeit Produzent von Callin-Sendungen im Auftrag von mass response, scheiterte vor dem LG München mit dem Versuch, eine Einstweilige Verfügung gegen Holger Kreymeier und seiner Firma Alsterfim zu erwirken. Das Gericht hat am 4. Januar 2010 die Einstweiligen Verfügungen bezüglich des Films “Anrufen und Verlieren“, welcher von von Marc Döhler erarbeitet und u.a. unter fernsehkritik.tv der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, abgewiesen. In der Urteilsbegündung stellt es fest (Auszüge):
1. Es besteht ein berechtigtes öffentliches Interesse an der Frage, ob die Antragstellerin in ihren allgemein zugänglichen Sendungen mit lauteren Mitteln arbeitet und dieses Interesse auf der Hand läge.
2. Die Eidesstaatlichen Versicherungen, welche die Antragstellerin vorgelegt hat, führen zu keinen anderen Ergebnis.
3. Der pauschale Vortrag, die Behauptungen im Video seien falsch, genügt nicht.
4. Eine Sorgfaltspflichtverletzung durch die Antraggegner wird nicht erkennbar
5. Die mehrfach in Erscheinung tretenden Anrufer scheinen bei dem Anrufersturm, den solche Sendungen erzeugen und erzeugen sollen, zumindest als ungewöhnlich.
6. Solange die Antragstellerin nicht substantiiert vorträgt und den Beweis führt, das es von ihrer Seite keine Einflussnahmen diese Anrufer gab, darf er diesen Schluss auch öffentlich verbreiten, es werde mit getürkten Anrufen gearbeitet.
Kreymeier hat unter fernsehkritik.tv ein Statement zum Urteil verfasst. Auch Telepolis und Sat-Kabel berichteten.
Wer in den letzten Tagen die Url call-in-tv.net in seinen Browser getippt hat, wird es sicherlich schon gemerkt haben:
Gone
The requested resource
/
is no longer available on this server and there is no forwarding address. Please remove all references to this resource.
Wer Dr. Now (Google) anschliessend befragt hat, dürfte auch auf die neue Adresse gestossen sein, unter der das Projekt nun zu finden ist: http://www.callintv.net Ich als visueller Praktiker meine dazu: Ohne die lästigen Bindestriche sieht der Domainname gleich viel schicker aus. Auch tippt er sich geschmeidiger auf der Tastatur. Nicht mehr Admin zu sein, sehe ich von der praktischen Seite. Endlich Zeit für mein Selbstbau-Synthesizerprojekt, welches ich nun intensiver verfolgen kann.
Der Grund für die Nichterreichbarkeit meines Weblog in den letzten Tagen ist schnell erklärt. Das kommt davon, wenn man seine Rechnung nicht bezahlt hat. Aber gebt es doch zu, vermisst hat ihn sicherlich niemand so wirklich, oder? Merken wir uns also für die Zukunft: http://www.callintv.net und alles ist Grün. Zu guter letzt noch eine Botschaft an all diejenigen, welche immer noch verzweifelt versuchen, die richtige Antwort auf eine der bescheuerten Fragen zu finden, die man im “Fingerblutigwählen-TV” tagtäglich so stellt:
Man könnte den 75minütigen Film von Marc Döhler, welcher alleine auf fernsehkritik.tv fast 30000 mal abgerufen und später dann per EV von diversen kritischen Webplattformen verbannt wurde, als bittere Pille für einige Callin-Veranstalter werten. Auch hier entwickelte sich ein Bilderbuch-Streisandeffekt, welcher dafür sorgte, daß der Film nun in den Weiten des Internet starke Verbreitung findet. Nun kann man den Inhalt der EV werten, wie man will. Eine Kernaussage des Filmes bleibt bestehen “Anrufen und Verlieren“. Dieses Schicksal teilt sich die Mehrheit der aktiven Teilnehmer von Callin-Spielchen, welche über das Medium TV in die Wohnzimmer der ahnungslosen Zuschauer gespült werden. Man könnte auch auf die Idee kommen, daß die Chancen auf einen Gewinn bei diversen Veranstaltern so ziemlich gegen NULL gehen, wenn man folgende Dokumentation aufmerksam verfolgt und die immer gleich klingenden Stimmen der Anrufer vernimmt. Auch die Argumente, wer nun “Was” bzw. “Wann” produziert hat, erscheinen hier in einen ganz anderen Licht, bzw. sie verlieren an Relevanz.